Zoo Schwerin

Ihr Schweriner Zoo

Der Zoo Schwerin ist der schönste Ort der Begegnung von Tier, Mensch und Natur in der Landeshauptstadt.
Der zwischen dem Schweriner See und dem Faulensee idyllisch gelegene Zoo feiert 2011 sein 55-jähriges Bestehen. Als „Heimattiergarten“ 1956 gegründet erhielt er 1973 den offiziellen Namen „Zoologischer Garten“. Seither mauserte sich der kleine, aber feine Zoo und gehört heute dank seiner naturbelassenen, tiergerechten Anlagen und einem repräsentativen Tierbestand zu den renommierten Tiergärten Deutschlands. Über 220.000 Besucher erfreuen sich jedes Jahr an den rund 2.400 Tieren in 154 Arten und den Attraktionen des Zoos Schwerin auf einer Fläche von insgesamt 22 Hektar. Im Jubiläumsjahr 2011 wurde die neue Südamerikaanlage eröffnet und damit ein weiterer wichtiger Meilenstein in der kontinuierlichen Entwicklung des Zoos Schwerin gesetzt. Ein neues zukunftsweisendes Gesamtkonzept ist in Planung und soll an die Fertigstellung der Südamerikaanlage

Begegnungen

Herausragend ist die aus einem Moor hervorgegangene drei Hektar große, naturbelassene Teichanlage, die von Kubaflamingos, Rosapelikanen, Marabus, Storchen und vielen exotischen und einheimischen Enten- und Gänsearten bewohnt wird. Die Freianlage fügt sich herrlich ins Landschaftsbild, kann umwandert werden und ist einzigartig in der Zoolandschaft.
Die 4.200 Quadratmeter große Nashornanlage befindet sich im südlichen Erweiterungsgelände und gewährt unterschiedliche Blickwinkel auf die drei mit Zwergziegen vergesellschafteten Breitmaulnashörner. Eine hölzerne Besucherbrücke führt die Besucher zum begehbaren Nashornhaus mit seinen insgesamt sechs Boxen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Afrikasavanne. Auf der großen Anlage sind Giraffen, Zebras und Erdmännchen beheimatet. Angrenzend können Hyänenhunde und Strauße beobachtet werden.

Begegnungen

Der Tigerberg ist ein großzügiges, natürlich gestaltetes Gehege mit Waldanteil, einem Aussichtsturm und Badebecken für die drei Tiger. Dem natürlichen Waldanteil weiter folgend stößt man auf die Braunbären, die sich ihre Anlage mit Wölfen teilen.
Das Schaugehege der europäischen Fischotter hat eine Fläche von 2.000 m², wovon 400 m² als langgestreckte, flussähnliche Wasserfläche gestaltet sind.

Begegnungen

Die Humboldtpinguine können zwischen zwei Wasserbecken mit Unterwassereinblicken pendeln.
Die nicht weit entfernte Löwenanlage bietet zusätzlich zur großen Glasfront fantastische Blickwinkel von einem Besucherturm und aus dem unterirdischen Löwentunnel.
Die exotische Oase ist das neu eröffnete, tropisch warme Humboldthaus. Auf zwei Ebenen können seltene Südamerikaner, wie Ameisenbären, Aras, Krallenaffen, Faultiere, Amphibien, Reptilien und Fische beobachtet werden. Die Tropenwaldatmosphäre wird durch exotische Pflanzen, hohe Luftfeuchtigkeit und gemütliche Sitzplätze ein Erlebnis.

Begegnungen

Weitere Tieranlagen für Rothunde, Tapire, Wallabys u.v.m. sind in die natürliche Landschaft integriert. Der Bauernhof mit Haustieren und Streichelgehege dient auch als Veranstaltungsort. Bei der Bewertung aller deutschsprachigen Zoos durch die Illustrierte „Stern“ belegte der Schweriner Zoo 2009 einen hervorragenden 3. Platz (kleine Zoos).

Artenschutz

Der Schweriner Zoo beteiligt sich an zehn Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) und an fünf Europäischen Zuchtbüchern (ESB). Tierarten dieser Programme sind: Europäischer Fischotter, Afrikanischer Wildhund, Armurtiger, Flachlandtapir, Breitmaulnashorn, Rothschildgiraffe, Humboldtpinguin, Kiangsi-Rothund, Kappengibbon, Ameisenbär, Katta, Zweifinger-Faultier, Braunbär, Marabu und Abdimstorch.
Im Rahmen der Amphibienkampagne wurde 2010 das Froschhaus eröffnet. Einheimische Froscharten machen stellvertretend für ihre Artgenossen auf den weltweiten Artenrückgang aufmerksam.

Tier- und Naturschutz hautnah

Der Zoo zeichnet sich als Stätte der naturkundlichen Bildung, des Natur– und Artenschutzes und der Forschung aus. Im Mittelpunkt der vielfältigen Freizeit- und Bildungsangebote stehen nicht nur die Faszination Tier und Natur, sondern auch Umweltbildungsarbeit in der Waldschule, dem Forschercamp und im Besucherraum Nashornstall.
Die Waldschule befindet sich direkt neben Damwild-, Wildschwein- und Rehwildgehege und hat einen hohen Stellenwert für die Umweltbildungsarbeit im Zoo. Der Rundbau aus Holz mit teilweise voll verglasten Wandsegmenten gewährt einen freien Blick auf Wald und Schweriner See. Besucher aller Altersgruppen bekommen anhand von unterschiedlichsten Anschauungsmaterialien Wissen über einheimische Waldbewohner und ihre Lebensräume vermittelt. Ökologie und Biodiversität stehen dabei im Mittelpunkt. Ein maßstabsgetreues Eiszeitmodell stellt den Aufbau einer eiszeitlichen Gesteinschicht dar. Das heutige Bild des Schweriner Zoos ist durch eiszeitliche Endmoränen geprägt.

Das Forschercamp ist ein mit Reet gedecktes Holzhaus mit Kaltwasseraquarien direkt an der großen Wasservogelanlage. Es bietet fünfzehn mit Mikroskopen, Binokularen und Laborgeräten ausgerüstete Plätze für Schülergruppen und alle Interessierten. Erforscht werden können hauptsächlich Lebewesen im Wassertropfen und Insekten.
Im Nashornbesucherraum bieten interaktive Medien und eine individuelle Betreuung Informationen zu Nashörnern. Daneben werden ganzjährig thematische Zooführungen, Veranstaltungen zum Tier des Monats, kommentierte Tierfütterungen, Abendsafaris, Kindergeburtstagsbetreuung, Projekttage für Schüler und Ferienprogramme mit zoopädagogischen Inhalten angeboten. Rund 9.000 Schüler aus Schwerin und Umgebung werden jährlich von insgesamt sieben Pädagogen unterrichtet.

Landeshauptstadt Schwerin

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Adresse:

Zoo Schwerin
An der Crivitzer Chaussee 1
19063 Schwerin