ReichsstadtMuseum Weißenburg
Willkommen! Die Museen der Stadt Weißenburg haben einiges zu bieten! Erleben Sie eine abenteuerliche Zeitreise von den Römern über die mittelalterliche Geschichte der Freien Reichsstadt bis in die Frühe Neuzeit und die jüngere Vergangenheit Weissenburgs. 2000 Jahre Geschichte werden in insgesamt sieben Museen und Denkmalorten mit teilweise modernster Medientechnik aufbereitet und anschaulich vermittelt. ReichsstadtMuseum Das noch junge ReichsstadtMuseum Weißenburg, eröffnet im Februar 1998, erzählt die traditionsreiche Geschichte der ehemals Freien Reichsstadt Weißenburg. Der Rundgang durch das Museum verläuft nicht chronologisch, sondern veranschaulicht in verschiedenen Sequenzen, vorgegeben durch die Raumstruktur des Hauses, einzelne Aspekte aus der Geschichte einer Reichsstadt. Ein erster großer Bereich ist dem „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ gewidmet, ein Titel, der den Anspruch auf die Nachfolge des Römischen Reiches und dessen Platz im göttlichen Heilsplan zum Ausdruck bringt. Neben Exponaten zu Reichsgeschichte und Reichsverfassung kommt hier auch die reichsstaatliche Sonderform der Reichsstädte zur Geltung, die sich seit dem 14. Jh. aus den ehemaligen Königs-, Reichsvogtei- und Freien Städten entwickelten. Prunkstück dieses Abschnitts ist der kaiserliche Wappenbrief vom Jahr 1481, mit dem die Reichsstadt Weißenburg ihr heute noch gültiges Stadtwappen erhielt. Abgeschlossen wird dieser ganze Bereich von einer Sequenz, die dem reichsstädtischen Bürger gewidmet ist, dem Bewohner und Verteidiger der Stadt. Im 1. Obergeschoss sind einzelne Sequenzen den Themen Kunst und Wissenschaft, der Ratsverfassung von 1377, mit der sich die Stadt eine demokratische Verfassung schuf, dem Stadtgericht und dem Wirtschafts- und Gesundheitswesen gewidmet. Den Abschluss des Rundgangs bilden im 2. Obergeschoss die Sequenzen Mauer und Wehr, Kirche, Zünfte und Handwerk. - Museen und Ausstellungen
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Stiftung Kohl'sche Einhorn-Apotheke
Seit 1979 befindet sich in den Räumen des früheren Arzneikellers ein Apothekenmuseum, dessen Träger die Stiftung Kohl´sche Einhorn-Apotheke ist. Apothekenmuseum Das Apothekenmuseum zeigt mit der Offizin und dem Labor die Einrichtung aus der Zeit nach 1882. Eine steile Treppe führt hinab in die Kellergewölbe des Hauses, in denen die verschiedensten Zeugen vergangener Apothekerkunst auf den Besucher warten: Salbenrührschalen, Schmelztiegel, Pulverreibschalen, Mörser und Salbentöpfe gehören ebenso dazu wie feine Präzisions- und Rezepturwaagen. Neben Zäpfchengießformen, Tinkturenpressen und Koliervierecken sind Pillenmörser und Pillenbrett zu sehen, mit denen man die Arzneiform herstellte, die dem Apotheker seinen Spitznamen einbrachte: Pillendreher. Die Ausstellung der alten Apotheke wird ergänzt durch die historische Kräuterkammer aus dem 19. Jahrhundert, in der ein Trockenschrank für Kräuter, die Häckselmaschine, dass Drogenhackbrett und andere Gerätschaften zum Bearbeiten von getrockneten Pflanzen erklärt werden. Apothekenmuseum Die Stiftung Kohl´sche Einhorn-Apotheke erinnert mit ihrem Namen an den ehemaligen Einhorn-Apotheker Wilhelm Kohl (1848-1898). Er war neben seinem Apothekerberuf Streckenkommissar der Reichslimeskommission und damit einer der Mitbegründer der regionalen Archäologie. Auch als Gründungsvorsitzender des örtlichen Altertumsvereins, eines Vereins zur Förderung der Geschichtsforschung, schrieb er sich in die Annalen der Stadt Weißenburg ein. - Museen und Ausstellungen
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